Therapieverfahren
Die Chinesische Medizin besteht aus verschiedenen Therapieverfahren:
Akupunktur
Moxibustion (Erwärmung)
Chinesische Kräutertherapie
Diätetik
Tuina (chinesische Heilmassage)
Qigong (chinesische Bewegungstherapie)
Akupunktur

Im Westen ist die bekannteste und am häufigsten mit Erfolg angewendete Therapieform die Akupunktur.
Hierbei werden mit feinen Nadeln spezifische Punkte am Körper stimuliert, Die Akupunkturpunkte sind über ein verzweigtes Kanalsystem (Meridiane) mit dem gesamten Körperinneren und der Oberfläche verbunden und können damit Schmerzen, aber auch innere Organe positiv beeinflussen. Es kommt zum Fließen der Lebensenergie, Stärkung des Immunsystems und der Harmonisierung des inneren Gleichgewichtes.
Durch Erwärmung (Moxibustion) oder Schröpfen kann man eine zusätzliche Stimulierung der Energiebahnen erreichen. Eine weitere Therapieform ist das Aku-Taping, bei dem durch Aufbringen von Klebestreifen ein langfristiger Hautreiz an schmerzenden Bereichen erreicht wird.
Bei Kindern gibt es alternative Methoden zur Nadelung z.B. durch Lasertherapie, sie reagieren noch besonders sensibel auf stimulierende Reize.
Chinesische Kräuterheilkunde

Auch die chinesische Kräutertherapie hat eine ebenso lange Tradition in China wie die Akupunktur. Beschrieben sind mehr als 9000 Substanzen meist pflanzlicher, teilweise aber auch tierischer oder mineralischer Herkunft. In der Praxis werden hauptsächlich 300 bis 400 Stoffe benutzt.
Diese werden in einer Rezeptur für jeden Patienten auf der Basis der chinesischen Diagnose individuell kombiniert.
Diätetik
Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle in der TCM. Hierdurch lassen sich sowohl Krankheiten positiv beeinflussen, als auch vorbeugend Erkrankungen verhindern.
